Tischtennisspieler aus Larissa zu Gast in Damm

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Normalerweise herrscht im August bei den meisten Tischtennisclubs landauf, landab eher die ganz große Flaute. Ein völlig anderes Bild sah man in diesem Jahr vom 5.8. – 13.8. in der Halle der TuS Damm: Die elf Tische reichten kaum aus, als acht Tage lang der frischgebackene griechische Partnerclub TTC Dynami Larissa Aschaffenburg besuchte. Trainer Stefanos Ampelakiotis sagte die Übungen an, Dolmetscherin Fryni übersetzte ins Deutsche und mit großer Begeisterung gingen die Spieler und Spielerinnen aus beiden Clubs ans Werk. Im Vorfeld war nicht nur Damms Trainer Michael Schäfer gespannt, auf welchem Niveau die 11 bis 24-Jährigen Griechen ihren Sport betreiben und musste feststellen, dass dieses sehr, sehr hoch ist. Selbst Damms Beste, die letztjährigen Jugendverbandsligaspieler Simon Kaupp und Daniel Salacz-Zarate kamen gegen teilweise deutlich jüngere Dynami-Spielerinnen ganz schön ins Schwitzen. Dass in Griechenland tolles Tischtennis gespielt wird, hat vielleicht auch etwas mit den Rahmenbedingungen zu tun: 30 Euro zahlen Eltern pro Monat an ihren Verein, und dies bei einem Durchschnittslohn von nur 600 Euro! Die Begeisterung für Tischtennis muss wahrlich groß sein, um ein solches finanzielles Opfer zu bringen.

Der sportliche Aspekt ist aus Sicht des Initiators, der Deutschen Sportjugend (dsj) freilich sekundär, es geht darum, langfristige freundschaftliche Verbindungen zwischen Vereinen beider Länder zu knüpfen und so zur Völkerverständigung beizutragen. Und so wurde gemeinsam gegessen, gefeiert und getanzt. Ein Empfang im Aschaffenburger Rathaus mit Begrüßung durch Bürgermeisterin Euler stand ebenso auf dem Programm wie eine GPS-Stadtrallye, ein Ausflug ins Umweltzentrum in Hobbach, ein Besuch am Schießstand des Schützenvereins 1888. Und es blieb noch Zeit für das Schwimmbad, einen Gang durch den Park Schönbusch oder das obligatorische Shopping. „Ich dachte vorher, was soll ich eine Woche lang in einer deutschen Kleinstadt machen. Ich bin ja nur wegen meiner Kinder mitgefahren und spiele selbst kein Tischtennis. Aber Aschaffenburg ist so schön, am liebsten würde ich gar nicht mehr weg von hier. Die vielen Parks, die Altstadt, das Schloss, es gibt so viel zu entdecken“ zeigte sich stellvertretend für alle anderes Despina von unserer Stadt restlos begeistert.

Sommercamp 2019 Gruppenfoto

Am letzten Abend ging es noch mal hoch her: zuerst wurde gegrillt, dann griechische und deutsche Tänze erlernt und auch das eine oder andere Getränk verkostet. Nur der Apfelwein wollte den griechischen Kehlen nicht so recht gefallen. Acht erlebnisreiche und traumhaft schöne Tage vergingen wie im Flug, der Abschied fiel allen Beteiligten sichtlich schwer. Gemildert wurde der Abschiedsschmerz wenigstens durch die Aussicht, die neuen Freunde im nächsten Sommer wieder zu treffen, wenn man von Aschaffenburg aus zum Gegenbesuch nach Griechenland aufbricht.

Tischtennis Camp des BTTV

Am Freitag reisten acht unserer Jugendspieler nach München, zu einem Trainingscamp an der Sportschule Oberhaching.

Nach dem Beziehen der Zimmer stand zuerst ein kurzer Rundgang über das große Gelände der Sportschule auf dem Programm. Nach dem anschließenden Abendessen ging es dann auch endlich sportlich zur Sache. Die erste Trainingseinheit stand auf dem Plan. Neben dem Training an sich konnte man hierbei auch zahlreiche Spieler aus anderen Vereinen kennenlernen. Hinterher ging es noch zum Entspannen in das hauseigene Schwimmbad.

Der nächste Tag startete auch gleich sportlich. Noch vor dem Frühstück versammelten sich alle, um eine Runde joggen zu gehen. Danach folgte die nächste intensive Trainingseinheit. Damit ging es auch nach einem leckeren Mittagessen weiter. Zur sportlichen Abwechslung stand dann ein Fußballspiel auf dem Programm. Am Abend war dann noch einmal ein Trainingspensum zu bewältigen, bevor der abwechslungsreiche, aber anstrengende Tag gemütlich beim Kegeln ausklang.

Auch der Sonntagvormittag wurde noch einmal zum konzentrierten Trainieren genutzt. Dann kam auch schon die Zeit für die Abschlussrunde, bei der jeder Teilnehmer ein T-Shirt zur Erinnerung erhielt. Nach dem Mittagessen trat die Truppen erschöpft, aber glücklich und mit vielen neuen Erfahrungen im Gepäck die Heimreise.

Autor: Christoph Haus

Sommertrainingslager der Jugend am 23.-24.7

Am letzten Wochenende kamen nochmal einige unserer Jugendlichen für zwei gemeinsame Tage vor den Sommerferien zusammen.
Am Samstag Vormittag ging es direkt, nachdem alle angekommen waren und ihr Gepäck abgelegt hatten, sportlich los.
Auf dem Dämmer Sportplatz absolvierten unsere Spieler das Sportabzeichen. Nachdem alle Disziplinen dort überstanden waren, ging es ins Stadtbad, um den Schwimmnachweis zu erbringen.
Da dieser nicht sonderlich lange dauerte, blieb danach noch etwas Zeit um im Schwimmbad, bei angenehmen Temperaturen, noch ein wenig zu relaxen, schwimmen, rutschen, springen etc.
Da die Sonne sich leider nicht wirklich blicken ließ, war das Schwimmbad ziemlich leer, daher hatten wir fast das ganze Becken für uns allein.

Am frühen Nachmittag, gegen 14 Uhr, ging es zurück zur TuS Halle, wo Albrecht schon mit frischen Brötchen auf uns wartete.
Frisch gestärkt, spielten einige dann bei unserer Seniorengruppe mit, während sich der Rest mit Turnübungen auf der Bühne beschäftigte.
Nachdem wir die Halle wieder für uns hatten, wurde noch ein wenig Basketball und Fußball gespielt, bevor Albrecht, unser Beauftragter für Speis  und Trank an diesem Wochenende, den Grill an schmiss.
Nach leckeren Würstchen und Nudelsalat von Jens ließen wir den Abend noch entspannt ausklingen, denn der nächste Tag sollte anstrengend werden.

Pünktlich um 9 Uhr gab es Frühstück bevor von 10 bis 12:30 Uhr die erste Trainingseinheit neben und an der Platte anstand.
Es wurde ausgezeichnet und äußerst motiviert trainiert, sicher hatten damit auch Albrechts selbstgemachten Pizzen etwas zu tun, die in der Mittagspause auf alle warteten.
Mit vollen Bäuchen ging es dann nochmal an die Platten, was sich doch etwas bemerkbar machen sollte.
Nach recht zähen zwei weiteren Stunden, hatten es aber dann doch alle geschafft.  Feierabend!
Jetzt hieß es nur noch Aufräumen, Einpacken und ab nach Hause.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die zwei Tage trotz verhältnismäßiger recht dünner Teilnehmerzahlen, was sicherlich dem Termin knapp vor den Ferien geschuldet war, ein voller Erfolg war.
Denn es konnten nicht nur fast alle das Sportabzeichen erlangen, sondern es wurde auch noch (zumindest in Einheit No.1) hervorragend trainiert.