Tischtennisbälle im Dauerstress

Als Tischtennisball hat man derzeit bei der TuS Damm wenig Ruhezeiten, ein Event jagt nämlich das andere in den Hallen in der Fasanerie und Schillerstraße. So wurden die bedauernswerten Bälle am Samstag von drei Jugendteams der TuS geschmettert, was das Zeug hielt. Meist wurde dabei auch noch die gegnerische Plattenhälfte getroffen, so hatten auch die Gegner oft nichts zu lachen.

Besonders hart traf es die DJK Niedernberg, Gegner unserer 2. Jugend, die mit 10:0 förmlich aus der Halle gefegt wurde. Amir, Aram und der kurzfristig für den erkrankten Jonas eingesprungene Emil kannten keine Gnade.

Dass Emil, der eigentlich für die Jungen IV spielen sollte, somit dort ausfiel, machten die anderen Jungs Maximilian (2 Siege), Nico (2) und der eigentlich in der 7. Jugend aktive erst 9-Jährige Maxim mit umso größerem Kampfgeist wett. Heigenbrücken, als verlustpunktfreier Tabellenführer angereist, wurde ein Unentschieden abgerungen.

Zuvor hatte Maxim bereits entscheidenden Anteil am 8:2-Erfolg der Jungen VII über Schimborn, aber auch die anderen eingesetzten Spieler Quentin, Marco und Eymur durften sich über Siege freuen.

Damen zeigen es den Herren

Erfolgreich in Liga und Pokal waren in der vergangenen Woche auch unsere Damen. Steffi, Lea, Ulrike und Anne setzten sich in der Liga mit 8:4 in Heigenbrücken durch, vor allem Anne ließ mit ihrem Sieg gegen die  gegnerische Spitzenspielerin für eine Überraschung. Im Pokal wurde Kleinwallstadt II glatt mit 4:0 ausgeschaltet.

Weniger Grund zum Jubel gab es bei den Herrenteams:

Die Herren I unterlagen am Samstagabend der favorisierten Sechs des TTC Strötzbach mit 5:9.  Andi (2), Simon, Christoph und Erik holten die Siege. Wenn nur diese Doppel nicht wären …

Für die Herren III lief es ersatzgeschwächt in Hösbach noch schlechter. Lukas sorgte für den Ehrenpunkt, Kilian unterlag trotz 4 Matchbällen am Ende noch.

Positiv schnitten dagegen die Herren IV ab: In Waldaschaff wurde mit 8:3 gewonnen. Klaus, Stefan, Erich und Marcus waren allesamt in Einzel und Doppel erfolgreich.

Minimeisterschaft

Mit 22 Teilnehmern, darunter sechs bereits bei uns angemeldet, blieben die Zahlen etwas hinter den Zahlen des Vorjahres zurück. Trotzdem herrschte am Sonntag Hochbetrieb in der TuS-Halle. Alle hatten ihren Spaß, durften Urkunden und kleine Sachpreise mit nach Hause nehmen. Und zum Teil waren wirklich tolle Ballwechsel dabei, wenn man das Alter und besonders das „Trainingsalter“ der Kinder bedenkt. Speziell in AK III und II der Jungen konnte man einige echte Naturtalente bestaunen.

Tischtennis extrem

Für den Jugendspieler von TuS Damm, Jonas Krönert, war das vergangene Wochenende eine intensive Erfahung in Sachen Pingpong. Am Freitag ging es los, als er als Ersatzspieler in der Herren III auflief (unglücklich 7:9 in Goldbach verloren). Tags darauf siegte er zunächst mit seiner Stammmannschaft Jungen II gegen Hörstein III (8:4 für unsere Junge, die damit die Tabellenspitze zurückerobert haben). Ohne Pause ging es weiter: Die Jungen I brauchten Ersatz wegen einer Erkrankung, Jonas sprang ein und steuerte zwei Siege zum 8:2 gegen Himmelstadt bei.

Am frühen Sonntagmorgen startete er schon wieder zusammen mit Simon, Daniel und Max in Richtung Hammelburg zur unterfränkischen Mannschaftsmeisterschaft der Schüler A: Dort standen weitere drei Spiele auf dem Programm. Gegen Großheubach und Heidingsfeld wurde locker gewonnen (8:1 bzw. 8:2), gegen Bad Königshofen leider mit 3:8 verloren. Damit sind unsere Jungs unterfränkischer Vizemeister, ein toller Erfolg.

Kaum zu glauben, aber es gab auch Spiele, an denen Jonas nicht beteiligt war:

  • Die Herren II drehten am Mittwoch den 0:4-Rückstand in Sailauf noch in einen 9:5-Erfolg um.
  • Die Herren IV mussten in Johannesberg am Freitag mit 8:4 den Vortritt lassen.
  • Die beste Saisonleistung zeigten unsere Damenmannschaft: 8:5 hieß es am Ende gegen Niedersteinbach II, es war erst die zweite Niederlage des Kontrahenten.
  • Die Jungen IV ergatterten in Keilberg mit 7:7 ein Unentschieden.
  • Für die Bambinis II waren die schon erfahreneren Keilberger mit 7:3 noch etwas zu stark, Emile zeigte bei seinem ersten Einsatz, dass er bald schon mithalten kann.