Favoriten setzen sich durch

Die Rollen waren großteils klar verteilt vor den Spielen der Dämmer Tischtennisteams in der vergangenen Woche. So hatten es die Herren I mit einem starken Gegner aus Rothenbuch zu tun, der schon das Hinspiel klar gewonnen hatte. Auch wenn unsere Spieler sich wacker schlugen und  fünf Spiele in den Entscheidungssatz gingen, war das Ergebnis mit 3:9 doch deutlich. Christoph, David und Daniel holten die Punkte.

Die Herren IV empfingen den Nachbarn vom TTC Johannesberg III und triumphierten mit 8:5. Klaus, Erich, Stefan und Marcus trugen ihren Teil bei.

Nur scheinbar gingen unsere Damen gegen den Tabellenletzten Heigenbrücken favorisiert ins Rennen, denn mit Hui und Steffi fiel diesmal gleich das komplette Spitzenpaarkreuz aus. So war die 3:8-Niederlage wenig überraschend. Lea, Roswitha und ein Doppel waren erfolgreich.

Ihrer Favoritenrolle gerecht wurden dagegen die Jungen II in Niedernberg. Zwar trat der Gegner diesmal deutlich besser aufgestellt an als beim 10:0 der Vorrunde, doch das 6:4 für Amir (2), Aram (2) und Jonas (2) geht in Ordnung. 

Auch die Jungen III ließen in Kahl nichts anbrennen. Karim überragte mit 3 Siegen, Laura und Maximilian steuerten je 2 Punkte bei.

Klarer Außenseiter waren die Jungen V beim Tabellenführer BSC Schweinheim. Doch sie durften an einer Sensation schnuppern. Sowohl Kevin als auch Nico forderten dem noch ungeschlagenen. Schweinheimer Spitzenspieler (Bilanz 15:0) alles ab, noch nie zuvor hatte er über 5 Sätze gehen müssen. Auch Tim verlor hauchdünn im Entscheidungssatz, so stand es am Ende 6:4. Kevin (2) und Nico (2) punkteten.

Der Hauptkonkurrent unserer Bambini I um die Meisterschaft heißt DJK Kahl. Gegen unsere Bambini II waren sie erwartungsgemäß überlegen, nur Maxim durfte zweimal als Sieger die Platte verlassen, Quentin gab einen klaren Vorsprung noch aus der Hand.

Durchwachsen

Die ersten Spiele unserer Herrenteams im Jahr 2019 müssen leider als klassischer Fehlstart bezeichnet werden. Sowohl die Herren I als auch die Herren III unterlagen gegen Gegner, die sie in der Vorrunde noch besiegt hatten. Die Herren I starteten zwar mit zwei gewonnenen Doppel, doch in den Einzeln kam in Heimbuchenthal kein weiterer Punkt dazu, so hieß es am Ende 2:9. Das Hinspiel endete noch mit 9:5 für unsere Jungs. 

Wenig besser erging es den Herren III, die allerdings personell durch Krankheit etc. arg geschwächt in Schweinheim antreten mussten. So kam es, wie es kommen musste: Vorrunde 9:5 gewonnen, diesmal 5:9 verloren. Punkten konnten Lukas, Hui, Kilian, Max und Stefan.

Auch die Jungen II hatten mit großen Personalproblemen zu kämpfen, von der eigentlichen Stammbesetzung stand kein einziger Spieler zur Verfügung. So spielten je ein Spieler der 3. 4. und 6. Jugend, während der Tabellenletzte Kleinwallstadt erstmals in bestmöglicher Aufstellung antrat, unter diesen Umständen ist das 5:5-Remis sogar als Erfolg zu werten. Überragend spielte Karim mit 3 Siegen, Aram und ein Doppel punkteten ebenfalls.

Schließlich gab es noch zwei interne Duell: Jungen III – Jungen IV und Bambini I – Bambini II.

Die Jungen IV lieferten den als Tabellenführer angetretenen Jungen III einen harten Kampf und gaben sich nur knapp mit 4:6 geschlagen: Sieger bei Jungen III: Laura (3), Aram (2), Nico. Jungen IV: Karim (2), Kevin und ein Doppel.

Ebenfalls Tabellenführer sind die Bambini I und sie bezwangen die Bambini II standesgemäß mit 8:2.

Bambini I: Sina (3), Maxim (3) und Doppel. Bambini II: Raphael, Michael.

Am kommenden Sonntag findet bei uns in Damm das Qualifikationsturnier zur Bezirksrangliste der Jugend und Schüler statt.

Der Nikolaus war da

Und während er die Kinder der Tischtennisabteilung vom TuS Damm besuchte, bescherte sich die 1. Herrenmannschaft selbst: Mit einem unerwarteten 9:5-Sieg bei der starken Mannschaft von Hörstein IV. Doch das war in der vergangenen Woche noch längst nicht alles, was rund um den kleinen weißen Ball in Damm passierte.

Der Reihe nach: Am Dienstag waren unsere Damen an der Reihe, sie empfingen die Mannschaft aus Rettersheim, die über eine sehr starke Spitzenspielerin verfügte. Unsere Damen spielten „taktisch“ mit fünf Spielerinnen, wobei Roswitha nur im Doppel spielte. Hui Bergmann-Li, Lea Kaupp (je 2), Anne Gallenmüller und ein Doppel siegten, aber das war für einen Punktgewinn leider etwas zu wenig, es wurde mit 6:8 verloren.

Am Mittwoch durften dann die Herren II beweisen, dass die Niederlage in Wörth ein einmaliger Ausrutscher war. Mömlingen II wurde mit 9:6 bezwungen. Juri Klass, Herbert Weyer (2), Shunxin Zhou, Christoph Haus (2) und drei Doppel sorgten dafür, dass der zweite Platz gefestigt wurde.
Nichts zu erben gab es für die Herren IV in Pflaumheim, der Gegner war einfach zu stark.

Die Jungen V kamen ohne zu schwitzen zu zwei weiteren Punkten, denn Gegner Hösbach-Bahnhof konnte mangels Spielern nicht antreten.

Am Samstag wurde es dann im Kronberg-Gymnasium so richtig heiß. Die Bambini II standen der Mannschaft von Schweinheim gegenüber. Mit 5 Spielern angetreten (Eymur spielte nur Doppel, zusammen mit Maxim war er erfolgreich) reichte es zu einem knappen 6:4 für Damm. Tim Kunkel (3), Maxim Kamerzell (2) siegten, Quentin Schachner und Marco Göbel hätten mit etwas Glück ebenfalls gewinnen können.

Im Parallelspiel ging es in der Verbandsliga hoch her, als Greuther Fürth seine Visitenkarte in der Fasanerie abgab. Das Team aus Mittelfranken stellte zwar den besten Spieler (er gewann alle Einzel und Doppel), aber mannschaftlich geschlossener war Damm und gewann mit 8:4. Jonas Wolbert (2), Simon Kaupp, Daniel Salacz-Zarate (2) und Tobias Appel (2) behielten nach vielen sehenswerten Ballwechseln die Oberhand. 
Bleibt schließlich das bereits erwähnte Spiel der Herren I mit dem positiven Ergebnis für unsere Jungs: Andi Stauner (2), Erik Wenzel (2), Simon Kaupp, David Kostka, Jens Wiesner (2) und ein Doppel sorgten für einen gelungenen Samstagnachmittag. 

Mit Kaffeetrinken, Nikolausbesuch, einem Eltern-Kind-Spaßturnier, Würstchen mit Kartoffelsalat und einem abschließenden Besuch des Dämmer Weihnachtsmarktes war die diesjährige Weihnachtsfeier sehr abwechslungsreich. Vor dem Nikolaus brauchte sich niemand zu fürchten, Knecht Ruprecht musste kaum einmal die Rute schwingen.
Am Abend saßen dann noch die erwachsenen Spieler bei Glühwein und Spekulatius zusammen, die Stimmung war nach dem erfolgreichen Wochenende natürlich bestens.

Nikolaus bei der Arbeit
Nikolaus bei der Arbeit